Heute hatte die Mädels ihr letztes Judotraining vor den Weihnachtsferien. Luzi und Paulina haben im ETV viel gelernt und sind gut dabei obwohl das Training in Französisch und Englisch ist. Am Ende des Trainings haben alle Kinder eine Urkunde bekommen, das war für unsere Mädels ganz toll. Im Anschluss daran gab es ein „Pot Luck“, d.h., dass jeder etwas zu Essen und zu Trinken mitbringt. Luzi hatte sich Pizzaschnecken gewünscht, also bin ich heute morgen um sieben aufgestanden und habe den Teig angesetzt. Und das am ersten Ferientag. Aber die Pizzaschnecken sind gut angekommen.
Das Judotraining unterscheidet sich in einigen Dingen von dem Training in Hamburg: Zum Einen findet das Training im Keller einer Kirche statt. Und dann dürfen alle Eltern immer zuschauen und damit die Eltern und Geschwister es gemütlich haben gibt es Tische und Stühle für sie. Das führt dazu, dass die Eltern sich auch ganz schnell kennenlernen. Auf einen Umkleideraum wurde wiederum verzichtet.
In ein paar Tagen ist Luzi mit Hana, einer zwölfjährige Judokollegin, verabredet. Und Paulina geht auch mit und spielt dann mit Hanas Schwester. Die macht zwar kein Judo, aber das ist ja auch nicht so wichtig.
Ansonsten bin ich sehr froh, dass Weihnachtsferien sind. Aber die Zeit von den Herbstferien bis jetzt ist mega-schnell vergangen. Henning war ja in Deutschland, dann bin ich für drei Tage nach Washington geflogen um dort mit den Chemielehrerinnen von den anderen deutschen Schulen in Nordamerika Abituraufgaben zu entwerfen. Es war ganz cool mal die anderen kennenzulernen und zu erfahren, wie deren Schulen so sind. Von Washington selber habe ich aber nicht viel gesehen. Mein Kollege Jan war wg. Bioabitur auch mit und auf dem Weg zurück haben wir beide festgestellt, dass wir sehr froh sind, in Montreal gelandet zu sein und nicht an einer der amerikanischen Schulen. Da wären wir ja aber sowieso nicht hingegangen.